Großer Andrang am Krankenhaus / Ziel: 240 Immunisierungen täglich

Impfangebot lockt viele zum Johanneum

Quelle: Wildeshauser Zeitung, vom 14.12.2021, Autor: Dierk Rohdenburg; Bild: Rohdenburg

Wildeshausen – Einige Passanten blieben am Montagnachmittag erstaunt stehen, denn eine Wartschlange von annähernd 200 Personen vor einem Krankenhaus ist schon ungewöhnlich. Bei der offenen Corona-Impfaktion des Krankenhauses Johanneum in Wildeshausen war der Andrang riesengroß, und Bürger wie Matthias Haase aus der Gemeinde Großenkneten waren bereits eine Stunde vor Beginn der Aktion vor Ort, um ihre Immunisierung zu erhalten. Haase war zur Booster-Impfung da. „Ich bin viel mit dem Laster unterwegs. Da ist es nicht so leicht, zu einer Impfaktion zu kommen“, berichtete er. „Es ist toll, dass das Angebot hier unterbreitet wird“, ergänzte er und fuhr ein wenig verbittert fort: „Ärgerlich ist, dass wir das wegen der 20 Prozent machen, die sich einfach nicht impfen lassen wollen.“

Nach Angaben von Josef Schierholt, Fachkraft für Krankenhaus-Hygiene am Johanneum, haben sich viele Mitarbeiter neben ihrem Job in den Dienst der guten Sache gestellt. „Die Ärzte, Krankenschwestern und -pfleger sowie Arzthelferinen sind sehr engagiert“, berichtete er. Impfstoff sei genügend da. Man hoffe, täglich rund 240 Impfungen verabreichen zu können. Die Aktion läuft vom 13. bis 16. Dezember sowie vom 20. bis 23. Dezember jeweils von 14.30 bis 18 Uhr. Die Impfungen erfolgen in den ehemaligen Räumen des Ambulanten Pflegedienstes Johanneum. Der Zugang erfolgt über den Parkplatz Deekenstraße.

Dort standen auch Doris und Günter Hasselberg aus Bookholzberg, die bei ihrem Hausarzt keinen Termin bekommen hatten, um eine Booster-Impfung zu erhalten. „Schön, dass es hier klappt“, sagten sie. „Das gibt einfach mehr Sicherheit mit der dritten Impfung.“

Das fand auch Regina Carius, die von Arzthelferin im Ruhestand Renate van de groote Poort mit Moderna geimpft wurde. „Es wurde bei mir Zeit“, sagte die Harpstedterin. Bei ihrem Arzt hätte sie so schnell keine Impfung bekommen.

Entsprechend der Empfehlungen der Ständigen Impfkommission erfolgt die Impfung im Johanneum nur bei Personen über 30 Jahren. Die Aktion läuft ohne Terminvergabe. Die Aufnahme erfolgt aber problemlos. Andreas Meyenburg kontrollierte am Eingang die Impfpässe und schickte die Interessenten dann weiter in den Wartebereich. Ziel der Aktion ist es nach Angaben des Johanneums, die Impfteams des Landkreises Oldenburg zu entlasten. Um die Abläufe möglichst unkompliziert zu gestalten, wird darum gebeten, das Aufklärungsmerkblatt sowie den Anamnese- und Einwilligungsbogen des Robert-Koch-Instituts zu mRNA-Impfstoffen bereits ausgefüllt mitzubringen. Beides ist auf der Website des Johanneums zum Herunterladen hinterlegt. dr

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