Großer Andrang bei der Impfaktion

CORONA-BEKÄMPFUNG - Johanneum startet mehrtägige Maßnahme – Impfambulanzen in Planung

Quelle: Nordwest Zeitung, vom 14.12.2021, Autor: Hergen Schelling; Bild: Schelling

WILDESHAUSEN. (JB) Eine lange Schlange bildete sich am Montagnachmittag vor dem Wildeshauser Krankenhaus Johanneum. Von 14.30 bis 18 Uhr startete die mehrtägige Sonderimpfaktion, bei der sowohl Erst- als auch Booster-Impfungen angeboten wurden. Wie groß der Wunsch nach den Impfungen war, zeigte sich bereits vor Beginn: Der Erste wartete mehr als zweieinhalb Stunden auf den Start.

Gute Organisation

„Es ist klar, dass es einem wichtig ist“, sagte auch eine Wildeshauserin, die seit 13 Uhr für eine Auffrischungsimpfung in der Schlange gestanden hatte. „Ich möchte meine Mitmenschen nicht anstecken und auch nicht selbst auf der Intensivstation landen.“ Sie lobte die gute Organisation. Dem schloss sich Karsten Carius aus Harpstedt an: „Wir haben eine gute halbe Stunde gewartet.“ Dass er sich boostern lässt, war für ihn klar, „damit ich mich und andere schütze“.

Wie angekündigt, hat das Krankenhaus für die ersten Tage den Impfstoff von Moderna erhalten – unter 30-Jährige konnten sich demnach keine Impfung abholen. Welches Vakzin es für die kommende Woche gebe, stehe noch nicht fest, sagte Josef Schierholt, der als Fachkraft für Hygiene die Akkreditierung der Sonderimpfaktion mit den zuständigen Behörden vorgenommen und den Ablauf zusammen mit Andreas Meyenburg organisiert hatte. Nach Absprache mit dem Gesundheitsamt und aus den Erfahrungen des Impfzentrums in Wildeshausen sei mit 240 Impfungen pro Tag geplant worden – 230 Dosen wurden am Montag tatsächlich verimpft.

Wer eine Booster-Impfung haben wollte, dessen vollständige Impfung musste mindestens sechs Monate zurückliegen, betonte Schierholt, bei Johnson & Johnson seien vier Wochen ausreichend. Nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) solle die Auffrischungsimpfung nur nach Einzelbewertungen und wenn ausreichend Impfstoff vorhanden ist, früher erfolgen. Das war das einzige Problematische am Montag: Einige mussten weggeschickt werden, weil ihre Impfung erst vier Monate zurücklag, berichtete Schierholt. Ansonsten seien alle sehr zufrieden mit dem Ablauf gewesen.

Mobile Teams in Schulen

Die Aktion läuft täglich bis einschließlich Donnerstag, 16. Dezember, sowie vom 20. bis 23. Dezember, jeweils von 14.30 bis 18 Uhr, in den ehemaligen Räumlichkeiten des Ambulanten Pflegedienstes Johanneum. Der Zugang erfolgt über den Parkplatz an der Deekenstraße. Mitzubringen sind der Impfpass und der Personalausweis sowie eine FFP2-Maske. Auch das Aufklärungsblatt sowie der Anamnese- und Einwilligungsbogen des Robert-Koch-Institutes (RKI) sollten ausgefüllt mitgebracht werden. Beides gibt es auf der Internetseite des Johanneums unter „Öffentliche Corona-Impfaktion“: www.krankenhausjohanneum.de .

Unterdessen bereitet die Kreisverwaltung die Einrichtung von Impfambulanzen in allen acht Kommunen des Kreises vor. Sie sollen an festen Orten zu regelmäßig wiederkehrenden Zeiten geöffnet sein. Impfungen können dort sowohl mit einer vorherigen Online-Terminbuchung als auch kurzfristig ohne Termin vorgenommen werden. Bis zum 21. Dezember sind die mobilen Impfteams – drei befinden sich zurzeit im Kreis im Einsatz, ein viertes ist im Aufbau – noch in den Schulen unterwegs. Am Montag wurde zudem allen aktiven Feuerwehrleuten im Kreis eine Impfung in der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Ganderkesee angeboten.

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