Johanneum erhält Hygiene-Siegel

KRANKENHAUS - Erneute Auszeichnung – Bekämpfung multiresistenter Keime

Quelle: Nordwest Zeitung, vom 04.03.2022, Autor: Verena Sieling

WILDESHAUSEN. (vs) „Hygiene war auch vor Corona ein Riesenthema“, sagt Hubert Bartelt, Verwaltungsdirektor des Johanneums. Ein wichtiges Thema ist es nach wie vor in dem Wildeshauser Krankenhaus: Deshalb ist es jetzt zum dritten Mal mit dem Euregionalen Qualitäts- und Transparenzsiegel des Netzwerkes „EurHealth-1Health-net“ ausgezeichnet worden. Coronabedingt hatte die Verleihung im August online stattgefunden, nun wurde das Siegel persönlich überreicht.

Vernetzung wichtig

Seit 2012 beteiligt sich das Krankenhaus an dem deutsch-niederländischen Netzwerk – zunächst am interregionalen Projekt „EurSafety Health-net“, danach am daran anknüpfenden „EurHealth-1Health“-Projekt. Das habe sich während der Corona-Pandemie bemerkbar gemacht, sagt Bartelt: „Es zeigte sich, dass wir gut vorbereitet sind.“ Im Fokus des Projekts steht die Bekämpfung von Infektionen, die durch besonders resistente Mikroorganismen verursacht werden sowie die Vermeidung von Antibiotikaresistenzen bei Menschen und Tieren.

Zu den Kriterien, die es zu erfüllen gilt, gehören die Entwicklung von Antibiotika-Standards, die strukturierte Behandlung widerstandsfähiger Keime sowie die Mitgestaltung von MRE (multiresistente Erreger)-Netzwerken. „Eine langfristige Lösung zur Bekämpfung multiresistenter Keime ist nur zu erreichen, wenn viele Akteure gut vernetzt zusammenarbeiten. Mit unserem Netzwerk und dem Siegel können wir wirksame Standards etablieren, um einer der größten Herausforderungen in der gesundheitlichen Versorgung entgegenzutreten“, erklärt Projekt-Koordinatorin Dr. Dagmar Rocker vom Niedersächsischen Landesgesundheitsamt. Angesichts Erregern mit großen Resistenzen sei es nötig, dass sich nicht nur das Krankenhaus, sondern auch das Siegel weiterentwickelt. Regelmäßig kontrolliere das Gesundheitsamt, ob die geforderten Standards eingehalten werden.

Gute Zusammenarbeit

Eine Herausforderung sei auch das Coronavirus gewesen: Viel Detailarbeit sei nötig gewesen, sagt Bartelt. Das Virus habe das Personal unheimlich gefordert, sagt auch Schierholt. Dabei lobt er die gute Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Oldenburg.

Dr. Mireille Gerecitano-Schmidek, Amtsärztin, und Rainer Freudenberg, Hygieneinspektor im Gesundheitsamt, bestätigen, dass es immer wieder Absprachen mit dem Johanneum gegeben haben: bis spät abends, an Wochenenden. Die Zusammenarbeit funktioniere seit Jahren wunderbar, lobt Gerecitano-Schmidek.



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