Grundsteinlegung markiert Start der Krankenhaus-Erweiterung



„Krankenhaus Johanneum – Grundsteinlegung 2022“: Dieser Schriftzug ziert die metallene Zeitkapsel, die am Freitag, 07. Oktober 2022, anlässlich der feierlichen Grundsteinlegung zur Erweiterung des Bettenhauses Ost als erste von insgesamt drei Baustufen mit Münzen, Tagezeitungen und Bauplänen befüllt wurde. Martin Kossen, der stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung Johanneum, die Trägerin des Krankenhauses ist, begrüßte mittags bei herrlichem Sonnenschein viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, niedergelassene Ärztinnen und Ärzte sowie geladene Gäste. In seiner Begrüßungsrede hob er lobend das große Engagement der Krankenhausbeschäftigten hervor, die jeden Tag und rund um die Uhr für die Menschen da seien.

„Unser Großbauprojekt mit einem Gesamtkostenvolumen von 37,8 Millionen Euro steht für die Zukunftssicherung des Krankenhausstandortes Wildeshausen“, erklärte Kossen. „Wir sind froh, gleich mit Ihnen die Grundsteinlegung vornehmen zu können.“ Er skizzierte im Weiteren die drei Baustufen des Projektes und wies gleichzeitig darauf hin, dass durch die aktuelle Entwicklung im Bausektor eine deutliche Erhöhung der Kosten zu erwarten sei.

Dr. Boris Robbers, Referatsleiter im Niedersächsischen Sozialministerium, versprach in punkto Finanzierung der Mehrkosten: „Die Kostensteigerungen werden uns nicht davon abhalten, hier in Wildeshausen ein wunderschönes Krankenhaus zu bauen.“ Die Weiterentwicklung der Geburtshilfe sei im Rahmen der Erweiterung und Umstrukturierung des Krankenhauses Johanneum dem Gesundheitsministerium besonders wichtig. „Wir unterstützen Sie weiter“, so Dr. Robbers. Und auch vom Landrat des Landkreises Oldenburg, Dr. Christian Pundt, sowie vom Bürgermeister der Stadt Wildeshausen, Jens Kuraschisnki, kam Rückenwind für das Großbauprojekt.

Das Land Niedersachsen fördert das Projekt nach derzeitigem Stand mit 29,5 Millionen Euro. Es besteht demnach eine Finanzierunglücke von 8,3 Millionen Euro. Der Landkreis Oldenburg hat 3,44 Millionen Euro zugesagt und der Stadt Wildeshausen eine Million Euro. Das Krankenhaus Johanneum trage mit 3,86 Millionen Euro derzeit die Hauptlast zur Deckung der Finanzierungslücke, so Martin Kossen. „Doch wir sind hoffnungsvoll, in der Finanzierungsfrage zu einer tragfähigen Lösung zu kommen. Wir sind mit allen Akteuren in konstruktiven Gesprächen. Das werten wir als positives Zeichen. Sicher ist, wie brauchen weitere Hilfen“, betonte der stellvertretende Kuratoriumsvorsitzende. Man sei sich ebenfalls sicher, dass die Menschen auch zukünftig die wohnortnahe Patientenversorgung mit Hilfe eines funktionierenden Krankenhauses in Wildeshausen wollen.

Nach der symbolischen Grundsteinlegung waren alle Anwesenden im Café und Krankenhausgarten bei Imbiss und Getränken zum lockeren kommunikativen Austausch eingeladen.

Artikel eingefügt am 10.10.2022

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