Fragen und Antworten zur Geburt

Darf eine Begleitung zur Geburt mitkommen?

Ja. Ihr Partner oder eine andere Person Ihres Vertrauens kann Sie während der Entbindung in den Kreißsaal begleiten. Auch nach der Entbindung kann Ihr Partner sein Kind und Sie besuchen.

Zur aktuellen Lage der Anordnungen zu Besuchen um Krankenhaus klicken Sie bitte hier.

Ist es möglich, sich den Kreißsaal vorab anzuschauen?

Wir bieten pro Halbjahr drei Termine zur Besichtigung unseres Kreißsaals, der Untersuchungsräume sowie der Geburtsstation während unseres Infoabends "Rund um die Geburt" an. Hier werden Sie ebenfalls über die Möglichkeiten einer schmerzfreien Geburt im Rahmen der Anästhesie aufgeklärt. Die aktuellen Termine finden Sie in unserem Vortragsprogramm hier.

Leider können jedoch wegen der Corona-Krise auf behördliche Anordnung keine turnusmäßigen Besichtigungstermine angeboten werden. Wir werden Sie auch an dieser Stelle rechtzeitig informieren, sobald wir wieder zu unserem Infoabend mit Kreißsaalführung einladen können.

Ist eine Anmeldung zur Entbindung erforderlich?

Eine Anmeldung zur Geburt empfiehlt sich, ist für Sie jedoch unverbindlich. Für uns bedeutet Ihre Anmeldung einen Vorteil für unsere Planung (sollte sich die Geburt vor dem errechneten Termin ankündigen, begeben sie sich selbstverständlich sofort in die Geburtshilfe). Mit Ihrer Anmeldung - idealerweise ab der 32. Schwangerschaftswoche - können wir im Rahmen der Geburtsplanung über den Geburtsablauf sowie über Ihre Vorstellung und ggf. Ängste sprechen. Zudem können Sie uns über eventuelle Vorerkrankungen in Kenntnis setzten.
Melden Sie sich gerne telefonisch an:
Mo.- Fr. 17.00 bis 18.00 Uhr
Tel. Kreißsaal: 0 44 31 / 982-1370
Tel. Geburtshilfestation: 0 44 31 / 982-1000 

Oder fordern Sie unverbindlich ein Anmeldeformular an:
E-Mail: infoabend-geburt@krankenhaus-johanneum.de
Stichwort: "Anmeldung zur Entbindung"

Was benötige ich?

Unsere Empfehlung: Zirka vier Wochen vor dem errechneten Geburtstermin sollten Sie alles Notwendige für den Klinikaufenthalt bereitstellen. So sind Sie auch gut vorbereitet, wenn die Geburt früher losgehen sollte. Das benötigen Sie:

Papiere
- Lichtbildausweis
- Mutterpass
- Versicherungskarte Ihrer Krankenkasse
- Einweisungsschein Ihres Frauenarztes
- Allergiepass (falls vorhanden)
- Familienstammbuch

Für die Mama
- bequeme Nachtwäsche
- Still-BH (zwei Nummern größer als für Sie gewohnt; Stilleinlagen erhalten Sie auf der Station)
- bequeme Slips (am besten aus Baumwolle)
- Morgenmantel, Socken, Hausschuhe
- bequeme Freizeitkleidung
- Toilettensachen

Für Ihr Baby (Heimreise)
- Hemdchen oder Body, Strampler und Jäckchen in den Größen 50/56 sowie Mütze und Söckchen
- kleine Decke oder ein dünnes Kissen
- Babysitzschale für das Auto

Was ist von der Begleitperson zu beachten?

Wenn Sie als Begleitperson bei der Geburt dabei sein möchten, haben Sie es vorher sicher eingehend mit der werdenden Mutter besprochen. Sie benötigt unter der Geburt Unterstützung und Verständnis für die ggf. völlig neue Situation. Auch Sie als Begleitperson sollten für den Aufenthalt im Kreißsaal vorbereitet sein. Da im Rahmen der Schutzmaßnahmen hinsichtlich der Corona-Krise unsere Caféteria derzeit leider nicht für die Öffentlichkeit geöffnet ist, empfehlen wir Ihnen, Folgendes zu Ihrer Verpflegung mitzubringen: Snacks und Getränke sowie ggf. Wechselkleidung (es kann im Kreißsaal möglicherweise sehr warm werden).

Kaiserschnitt: Bei einem Kaiserschnitt ist es für Sie prinzipiell möglich, die werdende Mutter in den OP-Saal zu begleiten. Hierüber entscheidet aber in jedem Einzelfall der/die operierende Operateur/-in. Bei einem Notkaiserschnitt oder einem Kaiserschnitt unter Vollnarkose ist die Begleitung ausgeschlossen. 

Wer ist bei der Geburt dabei?

Neben Ihnen und Ihrer Begleitperson sind eine Hebamme und - wenn nötig - eine Fachärztin / ein Facharzt bei der Entbindung Ihres Kindes anwesend. Sollten Sie Schmerzlinderung über eine Periduralanästhesie (PDA) wünschen, ist ein Narkosearzt / eine Narkoseärztin im Kreißsaal nur für den Zeitraum der PDA-Anlage dabei. Bei einem Kaiserschnitt im OP ist ein Narkosearzt / eine  Narkoseärztin den gesamten Zeitraum anwesend, egal ob eine PDA gelegt wird oder eine Vollnarkose notwendig sein sollte.

Welche Möglichkeiten der Schmerzlinderung gibt es?

Geburtswehen sind ein sehr komplexes Schmerzereignis, das jede werdende Mutter individuell verarbeitet. Den persönlichen Bedürfnissen je nach Intensität der erlebten Geburtsschmerzen, Geburtsdauer und Zeitpunkt im Geburtsverlauf entsprechend, stehen zur Schmerzlinderung im Kreißsaal unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung: Homöopathie, Akupunktur, Anleitung Ihrer Begleitperson zu entspannenden Massagetechniken, Entspannungsbäder, wehenerleichternde Maßnahmen, Gebärbadewanne.
Des Weiteren besteht die Möglichkeit einer rückenmarksnahen Anästhesie (Periduralanästehsie - kurz: PDA), für die unsere erfahrenen Narkoseärzte und -ärztinnen rund um die Uhr zur Verfügung stehen.

Wie lange dauert der Aufenthalt?

Die Aufenthaltsdauer hängt von Ihrem und dem Gesundheitszustand Ihres Kindes ab und ist damit sehr variabel.
Richtwerte
- stationärer Aufenthalt nach Spontangeburt: ca. 2-4 Tage
- stationärer Aufenthalt nach Kaiserschnitt: ca. 6 Tage
- Aufenthalt nach einer ambulanten Entbindung: mindestens 6 Stunden

Grunduntersuchungen des Neugeborenen
Die meisten Mütter warten in der Entbindungsklinik noch die U2 ihres Kindes ab. Es ist die erste ärztliche Grunduntersuchung "von Kopf bis Fuß". Sie findet in der Regel ab dem 3. Lebenstag statt. Auch das Neugeborenen-Hörscreening durch HNO-Ärzte gehört mit zu den Grunduntersuchungen und erfolgt zwischen dem 2. und 4. Lebenstag.

Ärztlicher Bereitschaftsdienst

der Kassenärztlichen Vereinigung Telefon 116 117

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