Wenn das Herz schwächelt

Quelle: Weser-Kurier, vom 01.11.2017, Autor: Kerstin Bendix-Karsten

Wildeshausen. Unser Herz leistet Schwerstarbeit. Es pumpt täglich rund 7000 Liter Blut in unser Gefäßsystem und versorgt damit die Organe mit genügend Sauerstoff und Nährstoffen. Wenn das Herz nicht vernünftig arbeitet, kann dies lebensbedrohlich werden. Woran erkennt man eine chronische Herzschwäche? Wie sehen die Ursachen aus? Und welche Therapien gibt es? Dazu gibt es Donnerstag, 2. November, um 19.30 Uhr im Café Johanneum eine Informationsveranstaltung. Zu dem Vortragsabend, der den Start der diesjährigen Herzwochen der Deutschen Herzstiftung in Wildeshausen bildet, laden das Krankenhaus Johanneum Wildeshausen und die Volkshochschule Wildeshausen ein. Die beiden Kardiologen Dr. Falk Theil, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin am Krankenhaus Johanneum, und Dr. Uwe Panicke, Facharzt im MVZ Innere Medizin in der Wildeshauser Geest, werden in ihren Vorträgen über das Thema „Das schwache Herz – Diagnose und Therapie der Herzinsuffizienz“ aufklären, heißt es in der Ankündigung.

In Deutschland wird die Zahl der Patienten mit Herzschwäche oder Herzinsuffizienz nach Angaben der Deutschen Herzstiftung auf rund zwei Millionen geschätzt. „Bei der chronischen Herzschwäche nimmt die Pumpkraft des Herzens ab. Die mangelnde Sauerstoff- und Nährstoffversorgung der Organe kann im fortgeschrittenen Stadium zu massiven Beeinträchtigungen führen, die lebensbedrohlich sein können“, erklärt Theil im Vorfeld der Veranstaltung.

Das Angebot ist kostenlos. Aufgrund der begrenzten Platzzahl sei eine vorherige Anmeldung im Büro der VHS unter Telefon 0 44 31 / 7 16 22 erforderlich.

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