Krankenhaus Johanneum im Corona-Modus

Das verschärfte regionale Corona-Infektionsgeschehen wirkt sich auch im Krankenhaus Johanneum Wildeshausen durch eine steigende Fallzahl an Patienten mit einer Sars-CoV-2-Infektion aus. „Mittlerweile haben wir bei der Behandlung von COVID-19-Patienten das Niveau des Frühjahrs erreicht“, erklären Hubert Bartelt, Verwaltungsdirektor und Dr. Alexander Terzic, Ärztlicher Direktor des Krankenhauses.

Mit der Zuspitzung der Lage im Oktober hat das Johanneum die Kapazitäten auf der COVID-Isolierstation wieder erhöht. Die Anzahl der Intensivplätze ist bereits seit April von ursprünglich fünf auf elf Betten erweitert worden, insgesamt könnte im Krisenfall auf bis zu 22 Betten aufgestockt werden. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter agieren sehr routiniert, besonnen und professionell. Dafür gebührt ihnen Lob und Anerkennung“, so Bartelt. „Wir können außerdem feststellen, dass unser Hygiene- und Sicherheitskonzept greift.“ Das zeige sich auch daran, dass es bisher keine Infektion beim Klinikpersonal gebe, die auf den Alltag im Krankenhaus zurückzuführen sei. Gleichwohl befänden sich vereinzelnd Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Quarantäne. Die Ursachen seien jedoch auf Kontakte außerhalb des Krankenhauses zurückzuführen.

Als weitere Reaktion auf das aktuelle Infektionsgeschehen hat das Johanneum Mitte Oktober seine Besuchsregelung angepasst. Hiernach können Patienten auf den Normalstationen jeweils nur einen festbenannten Besucher empfangen. Eine Ausnahme gibt es bei Palliativpatienten, die in Absprache mit dem behandelnden Arzt auch von mehr als einer Person besucht werden können. Bartelt: „Wir stehen nach wie vor in engem Austausch mit dem Landkreis Oldenburg und dem Gesundheitsamt und orientieren unsere Maßnahmen an der jeweils aktuellen Lage.

Dr. Terzic lobt das gemeinsam abgestimmte Hygiene- und Sicherheitskonzept. „Es erlaubt uns den geordneten Regelbetrieb unseres Krankenhauses auch unter Berücksichtigung der Corona-Einschränkungen weiterzuführen.“ Ein Kernpunkt des Konzeptes ist ein Vorscreening bei der Aufnahme mit der Testung aller stationären Patienten. „Dabei ist besonders hervorzuheben, dass das Testergebnis noch am selben Tag vorliegt. So erhalten wir schnellstmöglich positiv bestätigte Testergebnisse und leiten die entsprechenden Maßnahmen wie die Isolierung auf der COVID-Station ein. Sollte es, noch bevor das Testergebnis vorliegt, einen begründeten Verdacht auf eine Sars-CoV-2-Infektion geben, wird der Patient sofort isoliert“, erläutert der Ärztliche Direktor.

Weitere zentrale Punkte des Hygienekonzeptes sind das Vorsichtungszelt am Haupteingang des Krankenhauses, das Wegeleitsystem zur Steuerung der Patienten-, Besucher- und Mitarbeiterströme sowie die Kooperation mit umliegenden Kliniken. Die Strukturen sind laut Bartelt und Dr. Terzic so organisiert, dass das Krankenhaus Johanneum auf die jeweilige Corona-Lage flexibel reagieren kann. „Unser Ziel ist es, auch in Corona-Krisenzeiten den Menschen in unserer Region bestmöglich die notwendige medizinische und pflegerische Versorgung anzubieten.

Artikel eingefügt am 05.11.2020

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